2025 Tag 07 – 16. August 2025 – Samstag

Urlaubsfreudige Eltern,
Urlaubsfreudige Freunde und Verwandte,

Auch heute kamen natürlicherweise recht früh die ersten Sonnenstrahlen durch die Vorhänge der Fenster im Lager und weckten den Einen oder Anderen noch vor dem Wecker oder der Weckmusik. Und schon der erste Blick auf den Tagesplan früh morgens zeigte, dass viele Aktivitäten heute in den Kleingruppen der Kinder unternommen werden würden.

So ging es nach dem Frühstück für die ältesten Mädchen direkt auf zu einem der absoluten Lagerhighlights. Nämlich wurde die ganze Gruppe auf die für dieses Jahr erste Inselrundfahrt genommen! Und, wie es der Name schon fast verrät, ist das eine Rundfahrt über die Insel. Und damit meine ich nicht nur die Gegend um Buren und Nes, nein. Es ging einmal um die ganze Insel, mit Stopps an allen wichtigen Merkmalen, die es auf Ameland gibt. Vom Rathaus Amelands über ein hochmodernes Rettungsboot bis zur Spitze des Leuchtturms – alles war dabei. Auf der Fahrt gab es, so wurde mir mitgeteilt, auch einige schlechte Witze. Wobei das Wichtigste natürlich die tollen Aussichten, besonders vom Leuchtturm aus, waren. Schaut euch also gerne die Bilder an. Und keine Sorgen, alle Kinder werden über die restliche Zeit auch noch die Rundfahrt machen.1

Die Gruppen 2 und 3 der Mädchen und Jungs teilten sich dabei den großen Königssee. Die Gruppen 2 hatten sich erneut am Abenteuerspielplatz niedergelassen, um dort mit einer Mischung aus Action und Ausruhen die heute relativ kühle Sonne zu überstehen. Gruppen 3 waren am anderen Ende des Königssees, auf einer großen, freien Wiese mit dem ein oder anderen Klettergerüst, wo man auch mal Gaudi machen konnte.

Als sich alle im Lager wiedergefunden haben, gab es dann natürlich Mittagessen. Heute mit einer etwas deutscheren Note als sonst, Geschnetzeltes. Dazu eine schöne braune Sauce, sowie Reis und Nudeln. Achja, und sowas komisches Grünes wieder… Salat oder so. Alles im Allen also eine sehr schmackhafte Kombination, besonders, da besagte Soße einen schönen, starken Geschmack hatte, die verschiedenen Komponenten gut verbunden hat. Sollte ich eigentlich Essenskritiker werden? Wäre doch auch mal was Neues.

Jedenfalls endete auch dieser genüssliche Moment irgendwann. Und dann ging es wieder in die Kleingruppen. Dieses Mal hatten die Kleinen aus den Gruppen 3 aber den totalen Programmjackpot. Denn während der Mittagspause wurde nichts Geringeres als ein eigener Jahrmarkt im Lager aufgebaut! Ja, ein richtiger Jahrmarkt, mit einem ganzen Haufen verschiedener Stände. Das ging vom Abschießen von Zielscheiben über Entenangeln bis hin zu ferngesteuerten Autoscooterkämpfen. Natürlich mit lagereigenen Wertmarken (die natürlich zu Hauf umsonst verteilt wurden), die auch für Preise umgetauscht werden konnten. Dabei im Hintergrund die ganze Zeit die beste Kirmesmusik überhaupt. Ach, und wie könnte ich die zwei Maschinen für Popcorn und Zuckerwatte vergessen! Es hat sich echt wie auf der Kirmes angefühlt.

Die anderen Gruppen waren in der Zwischenzeit bei den Stranddünen. Diese befinden sich, wie der Name schon sagt, direkt hinter dem Strand und bieten einen sensationellen Ausblick über das Meer von den Spitzen aus. Was dabei auch gespielt wurde, ist ein gesellschaftskritisches Gesellschaftsspiel. Mehr wurde mir dazu nicht gesagt, nur, dass es ein Gesellschaftsspiel mit Gesellschaftskritik sei. Zumindest wäre das meine Schlussfolgerung.

Nach dem Abendessen gab es nur noch Training für Fuß- und Volleyball. Zumindest denken die Kinder das. Aber eigentlich sitzen wir gerade im Betreuerraum und planen die noch heute Nacht stattfindende Nachtwanderung für die Großen *böses Lachen*. Und bei den Kostümen vom Team… das wird bestimmt was, ganz sicher. Vielleicht hört man die Schreie ja noch bis ins Lager.

Und auf dieser gruseligen Note beende ich hiermit den offiziellen Teil des Tages und somit den Bericht. Was jetzt passiert, werden die Kinder euch selbst erzählen müssen.

Mit inselspukenden Grüßen

Clemi & der Rest des Lagerteams.