Inselliebhabende Eltern,
Inselliebhabende Freunde und Verwandte,
Heute ging ein weites Mal die Sonne über Ameland auf. Und das tat sie auch ein weiteres Mal ziemlich, zieeemlich doll. Und während unser Reiseziel für den Vormittag ebenfalls wieder viel Sand mit sich brachte, handelte es sich hier nicht um den Strand. Stattdessen ging es in die altbewährten Sprungdünen! Das sind um die 13 Meter hohe Dünen aus Sand und Wiese, die sich perfekt zum Herunterrennen- oder springen eignen. Aber um das Ganze etwas aufzupeppen, gab es dabei einen Wettbewerb. Die Regeln waren einfach: Je weiter du von einer bestimmten Stelle auf der Dünenspitze springst, desto besser schneidet man ab, und die Person mit dem weitesten Sprung hat gewonnen. Danach gab es einen Aufruf, seine Schokoladensprünge (von Schokoladenseite, aber auf Sprünge bezogen) zu zeigen. Hier entstanden logischerweise eine ganze Menge großartiger Bilder, die ihr sicherlich in unserer Gallerie genießen werdet.
Kaum war man den langen Weg von den Sprungdünen zurück ins Lager gelaufen, so gab es auch schon zu Mittag. Dieses Mal mit tatsächlich, wenn auch nur beschränktem, Nordseebezug. So gab es frittiertes Seelachsfilet mit Kartoffelpüree und Spinat, dazu auch etwas Salat. Ein klassisches Essen, aber nichtsdestotrotz ein schmackhaftes. Und während ich echt lieber ein Steakmensch bin, war der Seelachs auch echt verflucht lecker.
Die auf das Mittagessen folgende Mittagspause wurde, ähnlich wie gestern, mit dem Nachmittagsprogramm fusioniert. So wurden mit dem LKW Bubble-Balls abgeholt und ins Lager gebracht. Diese großen, transparenten, menschengroßen Bälle eignen sich perfekt fürs gesicherte Gegeneinanderkrachen. Dabei handelt es sich praktisch um große, aufgeblasene Kugeln, in die man mit dem Oberkörper hereinkommen kann, um damit dann Unfug zu treiben. Siehe Gallerie.
Nach einem Abendessen, das mit den Resten des Seelachsfilets verstärkt wurde, ging es dann in die erste Lagerdisco dieses Jahr. Diese hatte das Thema „Neon“. Das heißt, alle klatschten sich etwas Neonfarbe ins Gesicht, zücken die Lichtschwerter, ähh, Knicklichter, und gehen dann zur Musik ab. Die ganze Scheune hat geblinkt, geleuchtet und gebebt, und die Luft in dieser hat sich echt.. nicht gerade verbessert (Alle haben unfassbar doll geschwitzt, es war ziemlich schwül). Aber naja, die meisten Kinder hatten jedenfalls eine wunderschöne Zeit. Als Abschluss gab es dann neben den Backstreet Boys unsere zwei Lagerlieder, bevor die Kinder zum Zähneputzen, Pipimachen und ab ins Bett geschickt wurden. Natürlich nicht vor einer ordentlichen Dusche, so konnte man nun wirklich niemanden ins Bett schicken.
Und mit dieser erschöpfenden, aber umso mehr spaßigen, Disco endete ein weiterer Tag im Lager – und leider heißt es jetzt schon fast „Halbzeit“.
Mit Nordseewindigen Grüßen
Clemi & der Rest des Lagerteams