2025 Tag 01 – 10. August 2025 – Sonntag

Liebste Eltern,
Liebste Verwandte und Freunde,

Heute um 7:30 Uhr begann der Aufbruch ins Unbekannte. Mit gepackten Koffern und Rucksäcken sammelten sich fast 70 Kinder, um sich auf den Weg nach Ameland zu begegnen. Nach einem kurzen Segen durch unseren Pfarrer in der Kirche ging es dann auch schon in den Bus.

Schon im Bus zeigte sich Eins – Zusammengehörigkeit. Die älteren Inselveteranen unter den Kindern haben sich mit Erinnerungen an die letzten Jahre belustigt und auch die Erstbesucher in unserem Lager haben sich schnell angefreundet und die Busfahrt gegenseitig zu einem schönen Einstieg gemacht.

Nach spannenden vier Stunden Busfahrt kamen wir dann in Holwerd, dem Fährenhafen zu Ameland auf der Seite des Festlandes, an. Schnell mit der Fähre zur Insel und schon waren wir da: Grüne Wiesen, blaues Wasser, und die andere Seite des Fährenhafens. Endlich wieder auf Ameland, der Insel, auf der Kindheits- und Jugendträume wahr werden. Auf einem kurzen Gehweg durch die idyllischen Felder um Nes und Buren, unserem gemütlichen Dörfchen, wurden dann schon gemeinsam die Lagerlieder gesungen und Pläne für die kommenden zwei Wochen geschmiedet. Dann endlich im Lager angekommen, gab es die typische Hochheider Begrüßung: Hot Dogs bis zum Umfallen (und dieses Mal hatte ich nicht die meisten!). Diese sorgten schnell dafür, dass die Mägen der Kinder schnell und effektiv gefüllt wurden. Somit gestärkt ging es auf die Zimmer. Die Betten wurden bezogen und Koffer ausgeräumt, Kleidung in die Schränke verlagert und die Bettpositionen verhandelt. Dann kam für viele schon das erste Highlight: Die Ankündigung, wir würden bald zum Strand gehen. Ganz richtig, das Lager dieses Jahr wurde mit dem prächtigen Anblick der hinter dem Meer verschwindenden Sonne eröffnet. All das mit Strandspielen und Sandburgen im Hintergrund, natürlich.  Von der Küche wurden wir dann sogar am Strand mit geschmierten Butterbroten und den restlichen Würstchen beliefert.

Sobald die Sonne ganz verschwunden war, ging es ermüdet zurück zum Lager. Kinder und Betreuer dabei waren sich einig: Das war ein erfolgreicher Start für das Lager. Und mit dem Hintergedanken wurde der Sand schnell abgeduscht und die Betten dann zum ersten Mal richtig benutzt. Damit wünsche ich Ihnen allen, die noch in Deutschland oder anderswo sind, einen guten Abend (oder Morgen).

Mit Ameländer Grüßen,

Clemi & der Rest des Lagerteams